Wir sind ein erfahrener Solution Provider für Steuerungs- und Automatisierungsaufgaben im Bereich Prüf- und Fertigungsanlagen (Industrie 4.0):

Wir sind Ihr Ansprechpartner für PC gestützte Anlagensteuerungen und Datenerfassungssysteme. Wir entwickeln Software für komplexe Steuerungsaufgaben mit vielseitig parametrierbarem Ablauf. Zusätzlich zur Anlagensteuerung integrieren wir Ihre Anlagen in die vorhandene IT-Infrastruktur und liefern Programme zur Visualisierung, Auswertung und Verwaltung. Für autonome Steuerungen oder Steuerungsaufgaben mit erhöhten Anforderungen bei Latenz und Echtzeitfähigkeit entwickeln wir elektronische Schaltungen, programmieren die Mikrocontroller-Steuerungen und erstellen das PCB-Design zur Schaltung.

Wir begleiten Sie in Ihrem Projekt von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme. Vom Lastenheft, über die Selektion der geeigneten Mess- und Steuerungshardware bis hin zur Realisierung und Produktivsetzung sind wir ein kompetenter und verlässlicher Partner mit langjähriger Erfahrung und einem schlagkräftigen Team. Außerdem können wir Ihnen für den Bau Ihrer Anlagen auch entsprechende Partner empfehlen, mit denen wir schon erfolgreich zusammengearbeitet haben.

Machen Sie sich anhand unserer Referenzprojekte selbst ein Bild von unserer Leistungsfähigkeit. Wir würden uns freuen auch Ihr Projekt realisieren zu dürfen! Wir bieten Ihnen ein unverbindliches Beratungsgespräch an, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Konzeption und Entwicklung von PC gestützten Steuerungen im Labor- und Prüfbereich

Wir bieten Ihnen Steuerungssoftware mit vielseitig konfigurierbarem Prüfablauf. Um Wartezeiten im Prüfablauf zu minimieren, werden die Ablaufsteuerung und die Ansteuerung verschiedener Hardware-Komponenten in eigenen Threads umgesetzt. Die Prüflingsbelegung sowie verschiedene Gut-/Schlecht-Grenzen können konfiguriert werden. Der gesamte Prüfablauf kann über Aktionslisten festgelegt werden. Nach Abschluss der Prüfung wird automatisch ein Prüfbericht erstellt. Es können folgende Hardware-Komponenten zum Einsatz kommen:

  • Digital I/O (PC-Karte oder Remote über Modbus/Tcp, RS-485)
  • Schrittmotoren (Steuerung über PC-Karte, RS-232, RS-485, TCP/IP)
  • Messdatenerfassung (DAQ-Karten, Transienten-Rekorder, Spezial-Messsysteme)
  • Programmierbare Stromquellen (IEEE-488, HiSLIP)
  • Pneumatik-Steuerung
  • Simatic-Anbindung
  • BACnet-Anbindung

Die Kommunikation mit Ethernet-, Rs232- und Rs485-Hardware wird direkt im Steuerungs-Programm implementiert, ohne die Verwendung externer Bibliotheken, was optimale Integration und Upgrade-Sicherheitbietet.

Für die Implementierung verwenden wir C++, C#, Delphi, LabVIEW.


Nachfolgend ein kleiner Einblick in unser Portfolio.
 

Integration von Anlagen in die bestehende IT-Infrastruktur – Industrie 4.0

Die SPS-Anlagensteuerung wird in das Netzwerk eingebunden und über eine Kommunikationsschnittstelle (OPC-UA) werden die Betriebszustände der Anlage abgefragt.

Ist die direkte Integration der Steuerung ins Netzwerk nicht möglich oder gewollt, wird die Anlage um intelligente Sensoren (Raspberry PI, Arduino, …) erweitert und somit die Betriebszustände erfasst.

Die zentrale Gateway-Software fragt die Betriebszustände ab und wertet verschiedene Kenngrößen (OEE, Qualitätsfaktor, Verfügbarkeit) aus oder leitet die Daten an vorhandene Datenbanken oder ERP-Systeme weiter.

Einhergehend mit Änderungen an der SPS-Steuerung ist auch ein komplette Rezeptverwaltung über die Gateway-Software möglich bis hin zu „Loszahl 1“.

Für die Implementierungen verwenden wir C++, C#, Node-Red.

BACnet

Zur Anbindung bestehender Sensornetzwerke oder Stand-Alone-Lösungen in Gebäudemanagementplattformen wurde ein maßgeschneidertes Gateway implementiert, welches die Automatisierungsebene mit der Managementebene verbindet. Vorhandene Geräte wurden auf die entsprechenden BACnet-Objekte abgebildet und die notwendigen Services (Alarm, Event, Object Access,…) nach dem BACnet Client-Server-Prinzip zur Verfügung gestellt. Die Objekte sind nach dem ASHRAE-Standard 135 modelliert und verwenden Ethernet als Transport.

Magnet-Messeinrichtung

Automatische Durchführung von Prüfungen verschiedener Magnetsysteme von Schützen oder N-Auslösern in Leistungsschaltern. Die Software wurde als Plug-In für HBM Perception implementiert, womit ein HBM-Genesis-Mess-System angesteuert wird. Im Rahmen einer Prüfung werden verschiedene einstellbare Stromquellen konfiguriert und verschiedene Messgrößen erfasst. Im Anschluss einer Prüfung werden die Messdaten ausgewertet und zur Weiterverarbeitung in verschiedenen Simulationssystemen exportiert.

In der Steuerung zur Magnet-Messeinrichtung werden folgende Hardwarekomponenten verwendet:

  • HBM-Genesis-Mess-System
  • Zwick/Roell Proline Materialprüfmaschine
  • verschiedene Programmierbare Stromquellen für Stöme von 0,1A bis 4kA
  • Festo Cpx Remote Digital I/O
  • Ladungeverstärker für piezoelektrischen Kraftsensor

LDSA-Protokollierung:

Es handelt sich um ein Gesamtsystem für die Protokollierung von Fehlern und Messwerten die durch unterschiedliche Lebensdauersimulationsanlagen (LDSA) aufgezeichnet werden. Außerdem wird der aktuelle Status und die Platz- und Prüflingsbelegung protokolliert. Das Projekt wurde für einen großen Zulieferer für Automobilelektronik implementiert. Der Grundgedanke bestand darin die Protokollierung für alle Prüfanlagen einheitlich zu gestalten und damit eine zentrale Auswertung zu ermöglichen. Dazu wurde ein Datenschema entwickelt, dass es ermöglicht neben einer Reihe von Pflichtfeldern beliebige sonstige Felder je nach Analage zu definieren. Das System setzt sich aus drei Einzelkomponenten zusammen:

  1. Einer COM-DLL, die eine einheitliche Schnittstelle für die Aufzeichnung zur Verfügung stellt und einfach in die Steuerungssoftware der unterschiedlichen Anlagenhersteller eingebunden werden kann.
  2. Einem Windows-Service, der das Backend der DLL darstellt und die Status- und Protokolldaten erst einmal lokal in einer OracleXE – Instanz cached und dann die Daten sukzessive an eine zentrale Datenbankinstanz überträgt, sofern diese verfügbar ist. Die Strukturen der lokalen und zentralen Datenbank sind dabei identisch, wodurch sich das Auswertetool sowohl auf den Anlagen selbst, wie auch auf normalen Arbeitsstationen, die dann auf die zentrale Datenbank zugreifen, betreiben lässt. Neben der einheitlichen Auswertbarkeit gewährleistet diese Lösung auch die notwendige Ausfallsicherheit durch die Pufferung der Daten auf den Anlagen z.B. bei Netzausfall und erlaubt zusätzlich den Standalone-Betrieb der Anlagen ohne Netzanbindung.
  3. Einem Auswertetool mit dessen Hilfe sich die gewonnen Daten filtern, analysieren und aufbereiten lassen. Das Tool ermöglicht es die Daten in frei gruppier- und sortierbaren Tabellen, als Pivot-Tabellen oder in Form von unterschiedlichen Charts darzustellen. Dabei lassen sich die Daten in allen Formen beliebig filtern und auf bestimmte Felder einschränken. Das Tool muss dabei mit mehreren hunderttausend Datensätzen umgehen können ohne behäbig zu wirken.
    Die Idee hinter der Auswertesoftware ist es dem Benutzer ein Werkzeug an die Hand zu geben mit dem er schnell ermitteln kann ob protokollierte Fehler sich auf bestimmte andere protokollierte Werte zurückführen lassen. So kann z.B. über eine Pivot-Tabelle die Fehlerhäufigkeit eines bestimmten Fehlertyps in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur oder Feuchtigkeit aufgetragen werden, was z.B. erkennen lässt ob es sich um einen temperaturbedingten oder feuchtigkeitsbedingten Ausfall handelt.

Lastprüfanlage 1/2:

Die Lebensdauerprüfanlagen LPA 1/2 werden für die Vorserienprüfung von LS- und FI-Schaltern nach DIN EN 60898-1[2] verwendet. Sie können Prüfungen bis zu 125A Strom bei verschiedenen Leistungsfaktoren durchführen. Die Anlagen bestehen aus jeweils vier Plätzen zwischen denen die Spannungsversorgung, die Last und dass Messsystem umgeschaltet werden. Auf jedem Platz können drei Kontakte bei Wechselspannungs-Prüfungen oder ein Kontakt bei Gleichspannungs-Prüfungen gemessen werden. Die Betätigung der Kontakte erfolgt über Schrittmotoren. Die Anlagen und ihre Steuerungssoftware zeichnen sich durch eine automatische Lasteinstellung für ohmsche und induktive Lasten, die Aufzeichnung der Messoszillogramme im Fehlerfall, die Ermittlung der Einschaltarbeit, eine automatische Fehlerweiterleitung mittels GSM-Modem und variable Reporting-Möglichkeiten aus.

Dauerprüfanlage für Lebensdauerprüfungen bei FI und LS-Schalter:

Die Anlage ermöglicht die Lebensdauerprüfung von bis zu vierpoligen LS und FI-Schaltern mit variablen Lasten und Aktionslisten. Die so gewonnen Daten lassen sich statistisch und graphisch auswerten und als Prüfbericht ausgeben. Der Prüfungsablauf läßt sich dabei durch variabel definierbare Aktionslisten und Prüfparameter individuell anpassen.

Dauerprüfanlage für Lebensdauerprüfungen bei EIB-Aktoren:

Die Anlage ermöglicht die Lebensdauerprüfung von Binärausgängen, Dimmern und Jalousiesteuerungen mit variablen Lasten und Aktionslisten. Die so gewonnen Daten lassen sich statistisch und graphisch auswerten und als Prüfbericht ausgeben. Der Prüfungsablauf läßt sich dabei durch variabel definierbare Aktionslisten und Prüfparameter individuell anpassen.

 

Prüfanlage für Haltemagnete:

Dient dazu während der Entwicklung und auch innerhalb der laufenden Fertigung das Auslöseverhalten von Haltemagneten aus FI-Schaltern zu überprüfen und in Serientests aufzuzeichnen.

 

Haltemagnet-Prüfstand

Geräteanordnung zur Vermessung von Summenstromwandlern aus FI-Schutzschaltern, mit anschließender Weiterverarbeitung, Darstellung und Speicherung der gewonnenen Daten.

Es werden einerseits frei parametrierbare Hysterese-, Feldstärke- und Permeabilitätskurven für einen einzelnen Ringkern aufgezeichnet und andererseits Reihenmessungen nach bestimmten änderbaren Programmen für eine große Anzahl an Testmustern aus der laufenden Fertigung durchgeführt.

PC-gestützte, zweiachsige Betätigungseinrichtung für Installationsgeräte:

Die Anordnung dient der Prüfung von ein- bis vierpoligen Leitungs- und FI-Schutzschaltern, die mittels einer Anordnung aus in X- und Y-Richtung verfahrbaren Spindelachsen und zweier steuerbarer Schaltfinger ein- und ausgeschaltet werden können. Die Schaltpositionen des ersten Installationsgerätes werden dabei manuell mittels eines Operator Panels (OP) angefahren und an den PC übergeben, die weiteren Positionen errechnet das Programm automatisch anhand des Rastermaßes.

Vorbelastung von Schmelzsicherungen:

Die Vorbelastungsanlage dient dazu Schmelzsicherungen bei Kleinspannung und verschiedenen Wechselströmen soweit zu belasten, bis ihre Kontaktspannung einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet. Sobald dies eintritt, schaltet die Anlage vom Vorbelastungsstromkreis auf den normalen Stromkreis mit Netzspannung um. Dort erfolgt dann der eigentliche Abschaltvorgang, sprich das Durchschmelzen der Sicherung, der mittels einer Meßeinrichtungen aufgezeichnet wird.

Vierachsige Lebensdauerprüfanlage für die gleichzeitige Prüfung von maximal 12 einpoligen FI- oder LS-Schalter:

  • Komplette Hardware-Ansteuerung über Ethernet
  • Achssteuerung über Maxnet4000
  • Messwerterfassung über Datenerfassungs-System der Fa. Wolf & Wölfel
  • Digital I/O über Festo Cpx
  • Parametrierung über Touchscreen-Panel
  • Einstellbare ohmsche und induktive Lasten
  • Auswertung von Leitungsfaktor , Einschaltwinkel, Prellzeit, Ein-/Ausschaltarbeit und Löschzeit
  • Variable Aktionslisten für Prüfablauf und globale Anlagensteuerung z.B. Ausfall eines Prüflings

 

Auslesesoftware für Almemo-Messgeräte von Ahlborn:

Die Software ermöglicht es die Kalibrierung von Klimaschränken zu überprüfen. Dazu weden Temperatur und Feuchte aufgezeichnet und online oder nach der Messung aus dem Messgerät ausgelesen. Die gemessenen Werte werden graphisch dargestellt und gegen die entsprechenden DIN-Kurven verglichen.

Statistik-Auswertung von Hochstrom - Versuchen:

Da bei den Hochstrom-Versuchen täglich sehr viele Ergebnisdateien anfallen, werden die Vorgabewerte und Ergebnisse in einer MySQL-Datenbank gespeichert. Mit dem Abfrage-Tool erhält man bei der Auswertung einen schnellen Überbilck über die Ergebnisse und die relevanten Ergebnisdateien zur genaueren Analyse.

Lebensdauerprüfanlage zur Überprüfung der mechanischen Lebensdauer von FI/LS-Schaltern:

Die Kontakte werden dabei mittels Kleinspannung überprüft, die über Stromsensoren in einen Digitalwert gewandelt wird. Die Anlage besteht aus zwei Antriebs-Achsen mit je sechs einzeln aktivierbaren Schaltfingern. An Steuerungshardware kommen zwei DIO-Karten mit je 32 Inputs und Outputs, ein Axioline I/O-System, eine Schrittmotorenkarte mit zwei Kanälen und programmierbare Stromverstärker zum Einsatz. Prüflinge, deren Belegung und die Aktionslisten pro Achse sind frei parametrierbar. Die beiden Achsen laufen unabhängig voneinander und können unterschiedlich parametriert und bestückt werden. Geprüft werden:

  • mechanisches Einrasten des Schaltschlosses
  • elektrischer Kontakt des schalters
  • Auslösung bei Nennfehlerstrom ( bei FI )
  • Messung des Auslösestroms ( bei FI )