Wir sind ein erfahrener Solution Provider für Steuerungsaufgaben im Bereich Prüf- und Fertigungsanlagen (Messen, Steuern, Regeln):

Wir sind Ihr Ansprechpartner für PC gestützte Steuerungen mit DIO, AD/DA-Wandlung, Schrittmotoren, Messverstärker, Pneumatik, Touchscreens, GPIB-Messgeräten, Simatic-Anbindung, seriellen Protokollen oder Anbindung über TCP/IP, usw. Außerdem verfügen wir über Erfahrungen im Bereich EIB-Bus. Wir entwickeln vorwiegend mit C++, gerade dann wenn die Lösungen komplexer werden und einen stark parametrierbaren und komplexen Steuerungsablauf erfordern. Kleinere Steuerungsaufgaben realisieren wir aber auch gerne mittels LabView, C#, Visual Basic oder Delphi.

Wir begleiten Sie in Ihrem Projekt von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme. Vom Lastenheft, über die Selektion der geeigneten Mess- und Steuerungshardware bis hin zur Realisierung und Produktivsetzung sind wir ein kompetenter und verlässlicher Partner mit langjähriger Erfahrung und einem schlagkräftigem Team. Außerdem können wir Ihnen für den Bau Ihrer Anlagen auch entsprechende Partner empfehlen, mit denen wir schon erfolgreich zusammengearbeitet haben.

Multithreading im Steuerungsablauf ist für uns eine Selbstverständlichkeit genau so wie eine visuell ansprechende Auswertung der Messdaten, eine auf Ihre Bedürfnisse hin zugeschnittene Parametrierbarkeit und eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche. Machen Sie sich anhand unserer Referenzprojekte selbst ein Bild von unserer Leistungsfähigkeit.

Wir würden uns freuen auch Ihr Projekt realisieren zu dürfen! Wir bieten Ihnen ein unverbindliches Beratungsgepäch an, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Konzeption und Entwicklung von PC gestützten Steuerungen im Labor- und Prüfbereich

Auszüge aus unserem Projekt-Repertoire:

 

LDSA-Protokollierung:

Es handelt sich um ein Gesamtsystem für die Protokollierung von Fehlern und Messwerten die durch unterschiedliche Lebensdauersimulationsanlagen (LDSA) aufgezeichnet werden. Außerdem wird der aktuelle Status und die Platz- und Prüflingsbelegung protokolliert. Das Projekt wurde für einen großen Zulieferer für Automobilelektronik implementiert. Der Grundgedanke bestand darin die Protokollierung für alle Prüfanlagen einheitlich zu gestalten und damit eine zentrale Auswertung zu ermöglichen. Dazu wurde ein Datenschema entwickelt, dass es ermöglicht neben einer Reihe von Pflichtfeldern beliebige sonstige Felder je nach Analage zu definieren. Das System setzt sich aus drei Einzelkomponenten zusammen:

  1. Einer COM-DLL, die eine einheitliche Schnittstelle für die Aufzeichnung zur Verfügung stellt und einfach in die Steuerungssoftware der unterschiedlichen Anlagenhersteller eingebunden werden kann.
  2. Einem Windows-Service, der das Backend der DLL darstellt und die Status- und Protokolldaten erst einmal lokal in einer OracleXE – Instanz cached und dann die Daten sukzessive an eine zentrale Datenbankinstanz überträgt, sofern diese verfügbar ist. Die Strukturen der lokalen und zentralen Datenbank sind dabei identisch, wodurch sich das Auswertetool sowohl auf den Anlagen selbst, wie auch auf normalen Arbeitsstationen, die dann auf die zentrale Datenbank zugreifen, betreiben lässt. Neben der einheitlichen Auswertbarkeit gewährleistet diese Lösung auch die notwendige Ausfallsicherheit durch die Pufferung der Daten auf den Anlagen z.B. bei Netzausfall und erlaubt zusätzlich den Standalone-Betrieb der Anlagen ohne Netzanbindung.
  3. Einem Auswertetool mit dessen Hilfe sich die gewonnen Daten filtern, analysieren und aufbereiten lassen. Das Tool ermöglicht es die Daten in frei gruppier- und sortierbaren Tabellen, als Pivot-Tabellen oder in Form von unterschiedlichen Charts darzustellen. Dabei lassen sich die Daten in allen Formen beliebig filtern und auf bestimmte Felder einschränken. Das Tool muss dabei mit mehreren hunderttausend Datensätzen umgehen können ohne behäbig zu wirken.
    Die Idee hinter der Auswertesoftware ist es dem Benutzer ein Werkzeug an die Hand zu geben mit dem er schnell ermitteln kann ob protokollierte Fehler sich auf bestimmte andere protokollierte Werte zurückführen lassen. So kann z.B. über eine Pivot-Tabelle die Fehlerhäufigkeit eines bestimmten Fehlertyps in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur oder Feuchtigkeit aufgetragen werden, was z.B. erkennen lässt ob es sich um einen temperaturbedingten oder feuchtigkeitsbedingten Ausfall handelt.


Lastprüfanlage 1/2:

Die Lebensdauerprüfanlagen LPA 1/2 werden für die Vorserienprüfung von LS- und FI-Schaltern nach DIN EN 60898-1[2] verwendet. Sie können Prüfungen bis zu 125A Strom bei verschiedenen Leistungsfaktoren durchführen. Die Anlagen bestehen aus jeweils vier Plätzen zwischen denen die Spannungsversorgung, die Last und dass Messsystem umgeschaltet werden.

Auf jedem Platz können drei Kontakte bei Wechselspannungs-Prüfungen oder ein Kontakt bei Gleichspannungs-Prüfungen gemessen werden. Die Betätigung der Kontakte erfolgt über Schrittmotoren.

Die Anlagen und ihre Steuerungssoftware zeichnen sich durch eine automatische Lasteinstellung für ohmsche und induktive Lasten, die Aufzeichnung der Messoszillogramme im Fehlerfall, die Ermittlung der Einschaltarbeit, eine automatische Fehlerweiterleitung mittels GSM-Modem und variable Reporting-Möglichkeiten aus.

 

Dauerprüfanlage für Lebensdauerprüfungen bei FI und LS-Schalter:

Die Anlage ermöglicht die Lebensdauerprüfung von bis zu vierpoligen LS und FI-Schaltern mit variablen Lasten und Aktionslisten. Die so gewonnen Daten lassen sich statistisch und graphisch auswerten und als Prüfbericht ausgeben. Der Prüfungsablauf läßt sich dabei durch variabel definierbare Aktionslisten und Prüfparameter individuell anpassen.

 

 

Dauerprüfanlage für Lebensdauerprüfungen bei EIB-Aktoren:

Die Anlage ermöglicht die Lebensdauerprüfung von Binärausgängen, Dimmern und Jalousiesteuerungen mit variablen Lasten und Aktionslisten. Die so gewonnen Daten lassen sich statistisch und graphisch auswerten und als Prüfbericht ausgeben. Der Prüfungsablauf läßt sich dabei durch variabel definierbare Aktionslisten und Prüfparameter individuell anpassen.

 

Prüfanlage für Haltemagnete:

Dient dazu während der Entwicklung und auch innerhalb der laufenden Fertigung das Auslöseverhalten von Haltemagneten aus FI-Schaltern zu überprüfen und in Serientests aufzuzeichnen.

 

Dauerprüfanlage für Kompaktleistungsschalter und deren DI-Bausteine

Geräteanordnung zur Vermessung von Summenstromwandlern aus FI-Schutzschaltern, mit anschließender Weiterverarbeitung, Darstellung und Speicherung der gewonnenen Daten:

Es werden einerseits frei parametrierbare Hysterese-, Feldstärke- und Permeabilitätskurven für einen einzelnen Ringkern aufgezeichnet und andererseits Reihenmessungen nach bestimmten änderbaren Programmen für eine große Anzahl an Testmustern aus der laufenden Fertigung durchgeführt.

 

PC-gestützte, zweiachsige Betätigungseinrichtung für Installationsgeräte:

Die Anordnung dient der Prüfung von ein- bis vierpoligen Leitungs- und FI-Schutzschaltern, die mittels einer Anordnung aus in X- und Y-Richtung verfahrbaren Spindelachsen und zweier steuerbarer Schaltfinger ein- und ausgeschaltet werden können. Die Schaltpositionen des ersten Installationsgerätes werden dabei manuell mittels eines Operator Panels (OP) angefahren und an den PC übergeben, die weiteren Positionen errechnet das Programm automatisch anhand des Rastermaßes.

 

Vorbelastung von Schmelzsicherungen:

Die Vorbelastungsanlage dient dazu Schmelzsicherungen bei Kleinspannung und verschiedenen Wechselströmen soweit zu belasten, bis ihre Kontaktspannung einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet. Sobald dies eintritt, schaltet die Anlage vom Vorbelastungsstromkreis auf den normalen Stromkreis mit Netzspannung um. Dort erfolgt dann der eigentliche Abschaltvorgang, sprich das Durchschmelzen der Sicherung, der mittels einer Meßeinrichtungen aufgezeichnet wird.

 

Vierachsige Lebensdauerprüfanlage für die gleichzeitige Prüfung von maximal 12 einpoligen FI- oder LS-Schalter:

  • Achssteuerung über PCI-Schrittmotorekarte
  • Messwererfassung über Sample&Hold Stufe und A/D-Wandlerkarte
  • DIO über PC-Karten und externe IEEE-488 Lösung (Lastzuschaltung, Platzumschaltung, usw.)
  • Parametrierung über ein seriell angeschlossenes Touchscreen-Panel
  • Steuerung der Messverstärker über die serielle Schnittstelle
  • Einstellbare ohmsche und induktive Lasten
  • Auswertung von Phasenverschiebung , Einschaltwinkel, Prellzeit, Ein-/Ausschaltarbeit und Löschzeit
  • Variable Aktionslisten für Prüfablauf und globale Anlagensteuerung z.B. im Fehlerfall


Auslesesoftware für Almemo-Messgeräte von Ahlborn:

Die Software ermöglicht es die aufgezeichneten Werte entweder online aufzuzeichnen oder nach einer offline Messung aus dem Gerät auszulesen, sowie das Gerät für die Messung zu parametrisieren. Die Messwerte werden graphisch dargestellt und können gegen entsprechende DIN-Kurven verglichen werden. Der Einsatz liegt in der Kalibrierung von Klimaschränken.

 

Statistik-Auswertung von Hochstrom - Versuchen:

Da bei den Hochstrom-Versuchen täglich sehr viele Ergebnisdateien anfallen, werden die Vorgabewerte und Ergebnisse in einer MySQL-Datenbank gespeichert. Mit dem Abfrage-Tool erhält man bei der Auswertung einen schnellen Überbilck über die Ergebnisse und die relevanten Ergebnisdateien zur genaueren Analyse.

 

Rein mechanische Lebensdauerprüfanlage für FI/LS/Steckdosen und Schalter:

Die Kontakte werden dabei mittels Kleinspannung überprüft, die über Stromsensoren in einen Digitalwert gewandelt wird. Die Anlage besteht aus zwei Antriebs-Achsen mit je sechs einzeln aktivierbaren Schaltfingern. An Steuerungshardware kommen zwei DIO-Karten mit je 32 Inputs und Outputs sowie eine Schrittmotorenkarte mit zwei Kanälen zum Einsatz. Prüflinge, deren Belegung und die Aktionslisten pro Achse sind frei parametrierbar. Die beiden Achsen laufen demzufolge unabhängig voneinander und können unterschiedlich parametriert und bestückt werden.